Das SHK-Handwerk in Nordrhein-Westfalen ist eine starke Branche: Der Fachverband SHK NRW bündelt 55 regionale SHK- und drei Ofen- und Luftheizungsbauer-Innungen. Rund 5.500 Fachbetriebe sind dort organisiert. Sie erwirtschafteten 2024 einen Umsatz von über 10 Milliarden Euro[1].
Derzeit zeigt sich die Lage in vielen Betrieben je nach Größe und Schwerpunktsetzung in den Bereichen Sanitär, Heizung und Lüftung/Klima sehr unterschiedlich. Die Geschäftserwartung[2] für die kommenden Monate wird verhalten bis gut eingeschätzt. Die Auftragsreichweite in gesamt NRW liegt durchschnittlich bei rund 9 Wochen.
Der Fachkräftebedarf ist weiterhin hoch: 48,3 Prozent der Betriebe melden offene Stellen. Das Kundendienst- und Wartungsgeschäft ist aktuell die stärkste Sparte im SHK-Handwerk – vor Heizung und Sanitär. Aus Sicht des Fachverbandes bremsen der Fachkräftemangel und die abwartende Haltung der Kunden – verschärft durch das angekündigte Gebäudemodernisierungsgesetz – Investitionen und Heizungsmodernisierungen. Gefordert werden deshalb ein zügiger und geräuschloser Gesetzgebungsprozess und die Erhaltung der derzeitigen Förderkulisse.
„Unsere Betriebe brauchen jetzt vor allem den Austausch untereinander, Verlässlichkeit und neue Marktchancen“, sagt Ulrich Grommes, Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK NRW. „Genau dafür wollen wir auf der SHK+E ESSEN konkrete Angebote machen – für Unternehmer, Monteure und den Nachwuchs.“
Als ideeller Träger der SHK+E ESSEN setzt der Fachverband SHK NRW in Halle 2 am Verbandsstand 2B03 und bei der AZUBI-Lounge 2B02 deshalb auf Formate mit unmittelbarem Nutzen für die Fachbetriebe.